Freitag, 7. Oktober 2011

Schlafenszeit

Stürmischer Wind, Regen und kühle 14 Grad - mit dem Temperatursturz wird es nun auch deutlich ruhiger auf der Wiese. Auch bleibt Futter übrig - die ersten Igel begeben sich in den Winterschlaf.
Das sind in der Regel die Männchen. Erst fressen sie weniger, dann gar nichts mehr, entleeren sich und drehen sich dann in ihr Nest ein. Durch das Drehen um ihre eigene Achse verdichten die Stacheln automatisch alles Laub drumherum, es entsteht eine erstaunlich feste Masse.
Der hübsche Motzky sitzt derweil noch jeden Abend unter meinem Fenster und wartet, ob er etwas bekommt.
Natürlich bekommt er.;-)))
Spät erst besucht Alonso das Futterhaus, um möglichst dem Licht der Taschenlampe und der damit verknüpften "Gefahr" zu entgehen. ;-)
Auch für ihn regnet es eine Nuss vom Himmel, die ihm hörbar gut schmeckt. ;-)

Seit Tagen finde ich keine weiteren Zwergenspuren...

Dafür findet man hier die unterschiedlichsten Tiere in wunderbar farbiger Vielfalt:
http://katze-und-co.npage.de

Auch die kleine Püppi (Igel- Pflegling im Jahre 2008) ist von der Künstlerin gemalt worden.*strahl*

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Gigantisch

Nach der nächtlichen "All- inclusive-Party" im Futterhaus hat es wieder einmal ein Igel vorgezogen, gleich an Ort und Stelle den Tag zu verschlafen. Schließlich ist man dann abends der Erste am Buffet. ;-)
Ich sehe einen friedlich schlafenden, wahren Giganten und bin beeindruckt.
So ohne Weiteres kommt der gar nicht durch den schmalen Gang des Futterhauses! *g*
Er hat es sich mitten auf den Futterresten bequem gemacht. Ob er wohl vom üppigen Mahl träumt? ;-)
Also same procedure as jedesmal in solchem Fall - Igel in die eine Hand, mit der anderen Hand saubermachen...
Boah...der ist schwer! Und ganz friedlich. Es ist ein älterer Igel-Herr.
Ich entferne ihm noch drei Zecken aus dem Stachelkleid - ist ja all inclusive - setzte ihn wieder zurück ins Futterhaus und mache ganz schnell den Deckel zu.

Montag, 3. Oktober 2011

Die schönen Seiten ...

Die Mulde
des Herbstes dürfen wir genießen; am Tage Sonne satt von einem tiefblauen Himmel, in der Nacht einen kristallklaren Sternenhimmel als Kulisse für  den schimmernden Mond...
Genießen darf das Personal auch allesamt ziemlich rundgefutterte Igel, von denen kaum einer hustet oder gar mit Parasiten befallen ist. Und - es gibt tatsächlich erste Zwergenspuren!!!
Trotz intensiven Beobachtens der Wiese hab ich zwar bisher nichts Kleines entdecken können, aber das klappt schon noch... ;-)
Und weil man dieses traumhaft schöne Wetter nutzen muss, hab ich Euch ein paar Fotos von unterwegs mitgebracht:
Die Elbe, rechts Einfahrt zum Leopoldshafen

Leopoldshafen

Leopoldshafen

Der Elbpavillon am Leopoldshafen  (heute Ferienhaus)

An der Elbe

Sonntag, 2. Oktober 2011

Pünktlich um halb Acht...

raschelt es im Laub; ganz hinten im Garten...und wenige Augenblicke später läuft ein Igel eiligenschrittes zum Haselnußstrauch- Paradies. Exakt an der gleichen Stelle wie an jedem Abend wird abgebogen, um unter dem Zaun durchzukriechen. Und schwups - schon ist Amelie im Futterhaus verschwunden. ;-)
Rechtzeitiges Kommen sichert die besten Plätze. *g*
Der Abend wischt das Orange des Sonnenunterganges vom Himmel und taucht die Welt in eine melancholische Dämmerung. Strahlend schön wandert die Mondsichel über's Firmament.
Ein Igel überquert die nasse Wiese; er hat Zeit. Sucht nach Rosinen. ;-)
Nun geht es Schlag auf Schlag, im Haselnußstrauch- Paradies herrscht Hochbetrieb - begleitet vom Schimpfen der beiden Empfindsamen: Amelie und Motzky...
Die Zeit der Ritterkämpfe ist wohl vorbei; die Aufführung scheint den Titel zu tragen: "all you can eat"
*g*