Mittwoch, 8. Februar 2012

Und täglich grüßt der Dauerfrost

Minus 17 Grad. Der Dauerfrost hält das Land fest gefangen - ich hoffe, Murmeltier Phil irrt sich, denn auf weitere fünf Wochen strengen Winter kann ich gut verzichten. ;-)
Bisher ist es jedenfalls wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" - jeden Tag das gleiche Bild - froststarrende eisige Kälte... jeden Tag der Kontrollgang ins Dorf....
Bisher schlafen die Igelkinder brav, und da sich der Frost leicht abschwächen soll,  hoffe ich, dass sie durchschlafen werden...
Aber natürlich gibt es auch die schönen und romantischen Seiten des Winters - ich hab Euch ein paar Fotos mitgebracht von unterwegs:







Dienstag, 7. Februar 2012

Rekordverdächtig

Die kälteste Nacht seit 27 Jahren vermelden die Meteorologen, "nur" minus 18 Grad zeigt mein Thermometer heute an - in einigen Orten fiel die Temperatur auf minus 30 Grad...
So sehr ich den Winter auch mag - das Leben meiner Pfleglinge möchte ich nicht in Gefahr wissen.
Und dennoch steigt die Unruhe in dem Maße, wie die Temperaturen fallen.
Ein Ende des Dauerfrostes ist nicht in Sicht....
Ich nehme Luftpolsterfolie, Vlies und mit Papier und alten Laken befüllte  große Müllsäcke und isoliere die Schlafhäuser der Igel zusätzlich von innen und außen; stopfe die Eingänge zu (so, dass die Igel im Fall der Fälle durchlaufen könnten), lege eine große, feste Plane über die Häuser von Casper und Cooper.  Vielleicht passt die Plane auch über noch mehr Häuser, werde es ausprobieren.
Ich hoffe, dass es etwas nützen wird und noch nicht zu spät kommt...




Samstag, 4. Februar 2012

Klirrende Kälte


Trügerische Schönheit, die alles Leben erstarren lässt...
Mittlerweile ist es so kalt, dass das Gefieder der Krähen mit weißem Reif überzogen ist.
Hungrig erwarten sie mich morgens -  nicht nur die gut 30 Krähen, die hier ihr angestammtes Revier haben, sondern auch die aus ihrem Trupp, die nun nirgendwo mehr etwas finden.
Für die Tiere ist es eine Zeit der großen Not, und viele werden mit ihrem Leben bezahlen.
Nun - das Haselnuss-Strauch-Paradies gibt es ganzjährig.;-)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Eiswelten


Der Schnee glitzert in der Sonne, der eisige Ostwind färbt die Wangen rot...
Die Igelkinder schlafen, doch die Freude wird getrübt.
Denn der Winter ist hart. Die Kälte aus Sibirien hält uns mit strengen Frösten umklammert.
Tagsüber erreichen die Temperaturen gerade mal noch einen Wert von minus 7 Grad Celsius, nachts sinkt das Thermometer auf minus 16 Grad Celsius ab.
Und eine Milderung des Frostes ist zunächst nicht in Sicht....
Bei etwa minus 10 Grad Celsius erwachen die Igel, um nicht zu erfrieren...
In all den Jahren ist nie ein Igel wach geworden, auch bei minus 20 Grad Celsius nicht, aber da waren es nur wenige Tage mit solch strengen Frösten...
Sicher, die Häuser sind sehr gut isoliert, und bis die Kälte nach innen dringt, dauert es.
Die Schlafnester sind alle mit Styropor umgeben... Aber beunruhigt bin ich schon. Kontrolliere vorsichtig jeden Tag die Häuser...