Kommt gut ins neue Jahr!!! Alle guten Wünsche!Sonntag, 31. Dezember 2017
Samstag, 30. Dezember 2017
Weihnachts-Igel
Gleich in der ersten Nacht baut er fleißig an seinem Nest; schleppt ganz viel Laub hinein. Erkundet vorsichtig, wo er nun bleiben soll bis zum Frühjahr.
Ebenso sanft wie sein Winterschlafnachbar Lenny nimmt er es hin, kratzt nicht einmal an den Gittern.
Polstert sich sein Nest aus und übt das Schlafen. ;-)
Dafür besucht seit Weihnachten ein Igel das Futterhaus unter den Ahornbäumen. Damit ich das auch glaube, hinterlässt er mir seine Stoffwechselendprodukte. Die sehen wenigstens okay aus; lassen auf ein Igelgewicht von gut 600 Gramm schließen.
Aber das Timing ist irgendwie völlig daneben...
Er bekommt reichlich Futter, verfeinert mit Maiskeimöl und Bio-Haferkleie, und ich hoffe, dass er sich bald wieder zum Schlafen zurückzieht.
Mit einem Aufwand, der deutlich über meine Kräfte geht, baue ich das vierte Winterquartier fertig; viele Stunden bin ich draußen und drinnen beschäftigt, und endlich kann Lotta umziehen.
Sie wohnt direkt unter dem Haselnuss- Strauch, kann drumherum laufen, sich unter dem großen Ginsterbusch aufhalten.
Und ich bin nur noch müde....
Ein anstrengendes Jahr geht zu Ende.
Mögen alle Igelkinder gut über den Winter kommen und im nächsten Frühling wieder aufwachen.
Die ersten Pläne für bessere und effizientere Winterquartiere entstehen bereits. ;-)
Nun wünsche ich Euch Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ein friedliches Jahr möge es sein!
Montag, 25. Dezember 2017
Mittwoch, 20. Dezember 2017
Lotta im Laub
Beide fressen nur wenig - ganz im Gegensatz zur den beiden "Kleinen" drinnen - da muss ich die Ration deckeln.
Lotta und Lino haben ihr Winterschlafgewicht von 700 Gramm erreicht; sie husten deutlich weniger.
So ganz verschwindet der Husten leider nicht; schade.
Im nächsten Frühjahr werde ich noch einmal eine Kotprobe machen lassen, um sie eventuell erneut zu behandeln.
Und eines Abends sehe ich Lotta - endlich - draußen in ihrer Box liegen, ganz entspannt und zufrieden.
Für diesen einen Moment lohnt sich all die Arbeit und die Mühe, und ich denke, dass sie nun bereit ist für den Umzug nach draußen.
| Lotta im Laub ;-) |
Bevor die beiden Kleinen aber in ihre Winterquartiere umziehen können, muss ich die erstmal fertig bauen...
Leichter gesagt als getan.
Ausbruchsicher muss so ein Quartier sein; also mindestens 40 cm hoch; ich bevorzuge 50 cm.
Igel können erstaunlich gut klettern. Buddeln können sie auch; also müssen Steine oder Platten an die prädestinierten Stellen; vor allem in die Ecken.
Dunkle Ecken braucht es; mit einer Überdachung zum Schutz vor Regen und/oder Schnee; natürlich so hoch, dass ein Hochklettern unmöglich ist.
Die Wetterseiten müssen geschützte Bereiche sein, so wie es Sichtgitter gibt, um sich orientieren zu können und um Kontakt aufnehmen zu können zu den anderen Igeln.
Das sorgt für Abwechslung; ebenso wie Blumentöpfe, um die sie herumlaufen können.
Idealerweise ist alles so gestaltet, dass das Pflegepersonal auch noch einigermaßen gefahrlos über die Zäune von Haus zu Haus gelangen kann.
Das Trinkwasser muss geschützt stehen, damit es nicht so schnell zufriert bei Frost; nah genug am Haus, aber nicht so, dass der Igel durch den Napf läuft.
Jedes Schlafhaus muss geschützt werden gegen Wind und Nässe; ich stelle Bretter außen an.
Decke die Dächer zusätzlich ab, damit kein Wasser eindringen kann. Obendrauf jeweils ein Stein; damit der Wind nichts anrichten kann.
Immer wieder ändere bzw. optimiere ich; damit jeder Igel ein etwa gleichgroßes Quartier bekommt und genug Platz zum Laufen hat.
Für Lottas Quartier sind die Sichtgitter noch nicht fertig...
Ich baue stabile Gestelle aus Holzleisten, auf denen Kaninchendraht befestigt wird - meine Finger sind ganz wund von der Puzzlearbeit. Denn der Draht muss sehr straff und sicher angebracht werden. Alles Spitze muss für den Igel unzugänglich verborgen werden, damit er sich nicht verletzen kann.
Der Countdown läuft.....
Abonnieren
Posts (Atom)





