Freitag, 11. Januar 2013

Frostiger Freitag


Nahtlos geht stundenlanger grauer Dauerregen in Schnee über und kalter Wind bringt den Frost nach Igelanien.  Mehr als ein paar weiße Krümel bleiben leider nicht liegen. :-(  Die bereits austreibenden Frühblüher erstarren und das Wasser der Trinkschalen ist von einer leichten Eisschicht bedeckt.
Immerhin verlässt Diederike ihr Schlafhaus nicht mehr, das Futter bleibt unangerührt und wird zum Festmahl für die Krähen. Zusammen mit den drei anderen Portionen, die bei Dakota, Daffy und Dimitri übrig bleiben.
Es ist soweit. ;-))))
Ich stopfe zusammengeknülltes Zeitungspapier und Küchenkrepp als zusätzliche Isolierung in die Schlafhäuser. In die Eingänge stecke ich jeweils Küchenkrepp, so kann ich leicht kontrollieren, ob es Bewegung im Haus gibt. Die erwarte ich in den nächsten Tagen nicht, denn der Frost wird sich verschärfen und einige Tage andauern. Das klingt schon mal nach Urlaub für's Personal.;-)))))))
Dann wird es auch im Blog ruhiger werden, Ihr Lieben. ;-)
Ich warte sehnsüchtig auf Schnee, der das Igeldorf friedlich zudecken und beschützen wird.....

Dienstag, 8. Januar 2013

Those rainy days

Jung ist das Jahr, doch viel zu lang schon dauert das Grau... *seufz* Der Wetterbericht meldet denn auch null Stunden Sonne seit Jahresbeginn. :-(
Mildes Hellgrau, tristes Mittelgrau, bedrohliches Dunkelgrau - kombiniert mit allem an Nass, was die Natur zu bieten vermag.
Unnötig zu erwähnen, dass dies das ideale Wetter zum Saubermachen des Igeldorfes ist. *g*
Selbstredend macht es unglaublich viel Spaß, die Igelhäuser zu reinigen, während es stark regnet...
Das tangiert die Igelkinder natürlich herzlich wenig - sie entleeren sich flächendeckend. ;-)))
Lassen reichlich Futter übrig, selbst von der reduzierten Portion.
Einzig Dana schläft; alle anderen patschen des Nachts durch den Schlamm.
Dimitri beim Check Up ;-)

Nachdem mir zum zweiten Mal eine fette obereklige Zecke aus Dimitris Schlafhaus entgegengekrabbelt kommt, wage ich es, den Erbsenprinzen gegen seinen erklärten Widerstand aus seinem Schlafkarton herauszuholen. Ich fürchte, dass er voller Zecken sein könnte. Aber glücklicherweise kann ich keine dieser Schmarotzer zwischen seinen Stacheln entdecken und bin erleichtert.
Nun heißt es: Warten auf Frost... .. Warten auf Schnee... Warten auf Freitag. ;-)

Die Schneeglöckchen werden von Dimitri niedergetrampelt. *gg*



Samstag, 5. Januar 2013

Was lange währt wird gut

Es regnet stundenlang, tagelang.... Der Wind heult durch das kahle Geäst der Ahornbäume und das Himmelsgrau drückt schwer auf die Erde. Die frühlingshaften Temperaturen lassen die Zierkirsche blühen und die Igelkinder durch das Igeldorf laufen.
Dakota schleppt fleißig Nacht für Nacht Laub in ihr Schlafhaus, frisst nur noch wenig. Diederike nascht nur noch, und Dana lässt erstmals ihr Futter komplett stehen - sie schläft!!!!!!! *freu*
Daffy und Dimitri machen ordentlich Schweinelei in ihren Futterhäusern, da bleiben kaum verwertbare Futterreste für die Krähen.
Der Wetterbericht sagt zum Ende der nächsten Woche endlich Frost  voraus -  mein Urlaub rückt in greifbare Nähe! ;-))))
Schlafbereit sind alle Igelkinder inzwischen, es kann ohnehin nicht mehr lang dauern, bis sie winterschlafen werden...

Mittwoch, 2. Januar 2013

Der Himmel über Igelanien

Ein gesundes Neues Jahr wünsche ich Euch! Viele schöne, spannende und fröhliche Stunden und Erfolg bei all Euren Vorhaben wünsche ich Euch! ;-)
Das neue Jahr beginnt mit einem Feuerwerk, wie es trotz funkelnder Schönheit lauter und unnützer nicht sein könnte. Der Himmel über Igelanien leuchtet in allen Farben, das Echo der Knaller verfängt sich zwischen den Häusern und erinnert eher an Detonationen als an Jubel...
Ich sehe hinten im Igeldorf Erbsenprinz Dimitri in aller Seelenruhe durch sein Quartier laufen, während das Inferno über ihm tobt. ;-)))
Auch in den anderen vier Quartieren finde ich am Neujahrsmorgen reichlich Hinterlassenschaften der Igelkinder und bin beruhigt, dass wenigstens die Igel keine Probleme mit der Knallerei haben. Im Gegensatz zu all den vielen anderen Tieren, die in diesen Stunden so sinnlos so sehr leiden müssen.
Ich warte auf kühlere Temperaturen, damit die Stachelkinder schlafen können, denn schlafbereit sind sie bereits. Alle haben fleißig gebaut, fressen deutlich weniger und entleeren sich mit dem typischen Dunkelgrün der Hinterlassenschaften (- wofür es bisher keine wissenschaftliche Erklärung gibt...).
Der Winter kommt bestimmt.