Samstag, 13. Mai 2017

Mai- Nächte


Das Wetter schlägt um; von frostig kalter Nacht auf schwülwarmen Frühsommer! Und endlich folgen milde Nächte; endlich können die drei Igel-Mädels in ihr Leben entlassen werden - spät wie nie zuvor!
Vor dem Auswildern müssen die Mädels auf die Waage - die pendelt ordentlich aus! ;-)
Emmy findet Wiegen voll doof... ;-)

Alle drei erhalten eine Markierung; noch immer habe ich einen kleinen Rest dieser phantastischen himmelblauen Farbe.
Mimi trägt nun ein Dreieck; Emmy ziert ein Kreis, Mary begnügt sich mit einem Querstrich über die Stacheln. Schick! ;-)
In der Nacht vom 11. zum 12. Mai entferne ich so leise wie möglich die Gitterzäune, eingehüllt in eine Flieder-Duftwolke und den betörenden Duft des Ginsters.
Natürlich bekommen das die Pfleglinge mit; es wird dauern, bis sie sich wieder aus ihren Häusern trauen.
Zwei große Igelmännchen laufen vorbei; da werden die Mädels wohl sehr schnell Verehrer finden.;-)
Auch Lancelot sehe ich wieder und freue mich sehr, dass er es gut über den Winter geschafft hat.
Das "L" auf seinem Rücken ist noch gut zu erkennen.
Stachel- Ritter Lancelot ;-)

Auch Magda besucht die Futterstelle; die schöne dunkle Igelin und Mutter von Mary.
Ein Kleines und Magda treffen sich beim Futter.... ;-)

Es geht hoch her in Igelanien; die Paarungszeit hat begonnen, aber von den Fünflingen fehlt bis jetzt jede Spur. Wo sind die Farblinge?
Mimi und Emmy sind jedenfalls verschwunden; einzig Mary bleibt vorerst hier - Hotel Mama ist eben sehr bequem! *g*



Ein großer Igel geht auf drei andere los!



Samstag, 6. Mai 2017

Nasses Igelanien

Es regnet in Igelanien; und der Regen tut Not, denn der Wind trocknet die Erde aus.
Das triste Grau hellt sich auf, als feiner Nieselregen tausende kleiner Tropfen auf die Pflanzen legt; sie spiegeln das (wenige) Licht und verwandeln Igelanien in eine Glitzerwelt!
Immer mehr Igel auf der Suche nach Futter schauen in der Nacht vorbei; auch Ritter Lancelot ist dabei! *freu*
Damit auch die Kleinen eine Chance auf Futter haben, richte ich mehrere Futterstellen ein.
Bisher sehe ich keinen der Farblinge; obwohl sie sicher längst wach sind.
Die drei Igel-Mädchen in der Reihenhaussiedlung harren aus; noch eine Woche, dann verspricht der Wetterdienst endlich mildere Nächte!
Doch vorher fallen die Temperaturen nachts auf Null; es droht Frost.
Das gibt jede Menge kalter Igelfüßlein....













Montag, 1. Mai 2017

Warten auf Wärme

Der April verabschiedet sich als der kälteste April seit sechszehn Jahren; und leider ist auch im Mai kein stabiles und wärmeres Wetter in Sicht. Frost wird wieder vorhergesagt, Regen und viel Wind.
Es tut mir sehr leid für die drei Igel-Mädels, aber an eine Auswilderung ist unter diesen Umständen weiterhin nicht zu denken. *seufz*
Inzwischen wird Igelanien zu einer Arche; denn das Wetter verlangt auch anderen Tieren alles ab - Spatzen holen sich Futter; Amseln, Stare, Grünlinge, selbst ein Taubenpärchen schaut vorbei. Und natürlich die Krähen; immer im Streit mit den Elstern. ;-)
Alle drei Pfleglinge bauen an ihrem Nest; da wird alles Küchenkrepp und Zeitungspapier ins Schlafnest gezogen und gestopft; selbstverständlich inklusive der Futterschälchen und allem Dreck, den sie so machen. Meistens bleibt eine wilde Mischung im Schlupfloch hängen, so dass ich Ordnung schaffen kann. ;-)
Emmy überrascht mich jeden Tag wieder: Ganz oben auf ihr Futter lege ich immer ein paar Kügelchen Trockenfutter, und wenn ich am nächsten Morgen saubermache, liegen diese Kügelchen nach wie vor - exakt an gleicher Position - auf dem Futterschälchen, aber alles andere Futter ist alle. Wie macht sie das? Frisst sie drumherum? Faszinierend! ;-)
Und wenn ich das Futter erst 18 Uhr bringe, wartet Mary schon vor ihrem Nest. ;-)
Mimi hingegen liegt des Nachts die Frühblüher platt, die unter dem Ginster wachsen; ich staune, dass sie es schafft, sich an den Lilien vorbeizuschlängeln....
Mimis Liegeplatz ;-)


So ganz langsam blüht der Flieder auf...



Dienstag, 25. April 2017

Kalter April

Das Wetter bleibt unbeständig und viel zu kalt für diese Jahreszeit - am Tage erreichen die Temperaturen gerade mal um die zehn Grad Celsius, auch weniger.
Nachts fallen die Werte bis zum Gefrierpunkt, häufiger und heftiger Wind kühlt zusätzlich.
Wohl sind auch einige milde Tage dazwischen, aber ans Auswildern der Igelpfleglinge ist nicht zu denken.
Das sehen die drei Mädels natürlich anders - sie wollen unbedingt raus!
Jede Nacht laufen sie an den Gittern entlang, kratzen an den Wänden.
Seit Mitte März sind sie nun wach; so lange mussten noch nie Igel nach dem Winterschlaf drin bleiben. Arme Wesen! Aber sie haben kein Nest draußen; so könnte die Freiheit schnell zur tödlichen Falle werden.
Immerhin bekommen sie All-Inclusive-Service; vom leckeren Futter über das Saubermachen bis zur Beschäftigung.
Das Haus von Mimi stelle ich um, gestalte neue geschützte Bereiche.
Mimi hält sich gern unter dem üppigen Ginster auf. Dessen reichlichen gelben Knospen wollen nicht aufblühen; warten auf Wärme.
Mimi "latscht" die gelbe Tulpe platt, die dort steht. Ich binde die Tulpe an einem Stöckchen hoch; so blüht sie noch lange.

Emmy quetscht sich durch die Lilien und knickt eine der raren Knospen ab; nicht zu ändern, aber doch schade. So versetze ich das Gitter, um die restlichen Lilien zu schützen.
Damit sich die Igelin nicht am Weißdorn verletzen kann, an dem sie nun näher vorbeikommt, entferne ich alle Dornen in Igelhöhe. Sicher ist sicher. ;-)

So ist immer etwas zu tun in der Reihenhaussiedlung; und das macht bei eisigem Wind und kalten Temperaturen wahrlich keinen Spaß.
Bei Sonne gehe ich raus, kaum angekommen, graupelt oder regnet es. *g*
Warten auf Wärme....