Mittwoch, 29. Februar 2012

Letzter Wintergruß

Die Igelkinder schlafen alle, auch Casper hat sich nach einem Tag wieder in sein Haus zurückgezogen....
Damit endet der Winter und der meteorologische Frühling steht vor der Tür...

Samstag, 25. Februar 2012

Erster Frühlingsgruß

Milde 10 Grad plus und singende Amseln - ein Hauch von Frühling schleicht um's Dorf und lockt die Frühblüher an's Licht. Erste zarte Farbtupfer schmücken das fade Wintergras und lassen das Herz hüpfen. ;-)
Die Igel schlafen - nein, nicht mehr alle!
Seit heute ist Casper wach. *seufz*
Hat gefressen und sich entleert und Küchenkrepp verbaut. Hab ihm Nassfutter hingestellt, alles frisch ausgelegt und hoffe sehr, dass er weiterschläft.
Da für nächste Woche bereits 15 Grad angesagt sind, rechne ich damit, dass die anderen Igelkinder ebenfalls aufwachen werden....


Dienstag, 21. Februar 2012

Karneval - die Igel schlafen

Elemente von Paprika/Doudou Design
Und bekommen so nichts mit von Faschingsumzug, Böllern und lauter Musik ringsum. Schlafen den Schlaf der Gerechten hoffentlich bis in den April hinein.... ;-)

Samstag, 18. Februar 2012

Winterschlaf

Der Regen hat den Schnee abgelöst und sammelt sich in großen Pfützen - die kommenden Nächte sollen sogar frostfrei bleiben. Die Igelkinder schlafen bisher ganz brav, und sollte sich nichts Wesentliches ereignen, wird es nun - wie Ihr bereits bemerkt habt - etwas ruhiger im Blog. ;-)
So bleibt Zeit, ein paar Bilder zu basteln. ;-)

Dienstag, 14. Februar 2012

Untermieter ;-)

Der strenge Frost weicht nasskaltem Wetter - noch dauert es, bis der Schnee endgültig getaut sein wird.
Den Blick auf unendliche Mengen Sägespäne geben die Schneereste schon preis, und es sieht aus wie auf einem Schlachtfeld... :-(
Ich bastele das Eis aus den Plastetrinkschalen und fülle sie mit frischem, sauberem Schnee.
Kontrolliere die Häuser - die Igelkinder schlafen.
Als ich in Caras Haus genauer kontrolliere, huscht etwas Dunkles unter den Küchenkrepptüchern davon. Erschrocken ziehe ich meine Hand zurück, doch dann sehe ich schon, wer sich da schnell versteckt  - direkt vor Caras Schlafkarton wohnt eine kleine Maus.;-)
Hat von Caras Schälchen gefressen und in Caras Zimmerchen geschlafen. *g*
Hat sicher Zuflucht gesucht vor der strengen Kälte.
Ziemlich clever.;-)
Ich vermute, sie wohnt normalerweise unter dem Haus.
Ich erneuere die Küchenkrepptücher und stelle frische Haferflocken und Nüsse hin....

Samstag, 11. Februar 2012

Ode an den Ahorn

Seit gut 80 Jahren stehen sie zusammen - die drei Ahornbäume vor meinem Fenster.
Sind miteinander gewachsen, um sich herum und hinaus in die Höhe,
sind zu einer mächtigen und majestätischen Einheit geworden.
Seit Jahrzehnten trotzen sie den Stürmen - auch Kyrill hat ihnen nichts anhaben können.
Wie die drei Musketiere stehen sie zusammen, einer für alle, alle für einen! ;-)
Im Frühling erstrahlen zartgrüne Knospen, im Sommer toben die Vögel durch den dichten Blätterwald, der im Herbst golden leuchtet.
Im Winter bieten die Äste und Zweige Rastplatz für die Krähen.
Seit gut elf Jahren lebe ich im Schatten der drei Ahornbäume und begleite sie durch den Rhythmus der Jahreszeiten.
Seit gut sieben Jahren beschirmen die drei das Igeldorf, das sich - wo könnte es besser aufgehoben sein - geschützt zu Füßen der drei Mächtigen befindet.
Dann kam der elfte September 2011. Eine Orkanböe fegte durch die Baumkronen und riss Äste und Laub mit sich... traf die drei an der sensibelsten Stelle - ihrer gewachsenen Einheit.
Nun ist nichts mehr, wie es war.
Es heißt Abschied nehmen...
Die Idylle weicht einer traurigen Leere, denn gestern ist einer der drei Ahornbäume gefällt worden.
Das musste sein, erklärten die, die den Sturmschaden begutachteten.
Er war zu Teilen innen hohl.
Und sägen große Äste von den anderen Beiden ab, um die Kronen zu entlasten.
Die majestätische Einheit existiert nicht mehr.
Unwiederbringlich. Endgültig. Traurig.
Die herabstürzenden Äste haben gestern auch den Fliederstrauch zerstört, der am Dorf stand.
Das Igeldorf wird keinen ausreichenden und dringend notwendigen Schatten mehr haben, ganz abgesehen vom Sichtschutz, der nun völlig fehlt.
Es wird eine sehr große Herausforderung werden, neues Grün zu schaffen.
Glücklicherweise konnten die Erschütterungen der Baumfällarbeiten  die Igel nicht aus ihrem Schlaf wecken...
Der linke Ahorn steht nicht mehr ...


Da blüht er noch, der Flieder ...














2011 - 2012

Mittwoch, 8. Februar 2012

Und täglich grüßt der Dauerfrost

Minus 17 Grad. Der Dauerfrost hält das Land fest gefangen - ich hoffe, Murmeltier Phil irrt sich, denn auf weitere fünf Wochen strengen Winter kann ich gut verzichten. ;-)
Bisher ist es jedenfalls wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" - jeden Tag das gleiche Bild - froststarrende eisige Kälte... jeden Tag der Kontrollgang ins Dorf....
Bisher schlafen die Igelkinder brav, und da sich der Frost leicht abschwächen soll,  hoffe ich, dass sie durchschlafen werden...
Aber natürlich gibt es auch die schönen und romantischen Seiten des Winters - ich hab Euch ein paar Fotos mitgebracht von unterwegs:







Dienstag, 7. Februar 2012

Rekordverdächtig

Die kälteste Nacht seit 27 Jahren vermelden die Meteorologen, "nur" minus 18 Grad zeigt mein Thermometer heute an - in einigen Orten fiel die Temperatur auf minus 30 Grad...
So sehr ich den Winter auch mag - das Leben meiner Pfleglinge möchte ich nicht in Gefahr wissen.
Und dennoch steigt die Unruhe in dem Maße, wie die Temperaturen fallen.
Ein Ende des Dauerfrostes ist nicht in Sicht....
Ich nehme Luftpolsterfolie, Vlies und mit Papier und alten Laken befüllte  große Müllsäcke und isoliere die Schlafhäuser der Igel zusätzlich von innen und außen; stopfe die Eingänge zu (so, dass die Igel im Fall der Fälle durchlaufen könnten), lege eine große, feste Plane über die Häuser von Casper und Cooper.  Vielleicht passt die Plane auch über noch mehr Häuser, werde es ausprobieren.
Ich hoffe, dass es etwas nützen wird und noch nicht zu spät kommt...




Samstag, 4. Februar 2012

Klirrende Kälte


Trügerische Schönheit, die alles Leben erstarren lässt...
Mittlerweile ist es so kalt, dass das Gefieder der Krähen mit weißem Reif überzogen ist.
Hungrig erwarten sie mich morgens -  nicht nur die gut 30 Krähen, die hier ihr angestammtes Revier haben, sondern auch die aus ihrem Trupp, die nun nirgendwo mehr etwas finden.
Für die Tiere ist es eine Zeit der großen Not, und viele werden mit ihrem Leben bezahlen.
Nun - das Haselnuss-Strauch-Paradies gibt es ganzjährig.;-)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Eiswelten


Morgens um 10 Uhr....
Der Schnee glitzert in der Sonne, der eisige Ostwind färbt die Wangen rot...
Die Igelkinder schlafen, doch die Freude wird getrübt.
Denn der Winter ist hart. Die Kälte aus Sibirien hält uns mit strengen Frösten umklammert.
Tagsüber erreichen die Temperaturen gerade mal noch einen Wert von minus 7 Grad Celsius, nachts sinkt das Thermometer auf minus 16 Grad Celsius ab.
Und eine Milderung des Frostes ist zunächst nicht in Sicht....
Bei etwa minus 10 Grad Celsius erwachen die Igel, um nicht zu erfrieren...
In all den Jahren ist nie ein Igel wach geworden, auch bei minus 20 Grad Celsius nicht, aber da waren es nur wenige Tage mit solch strengen Frösten...
Sicher, die Häuser sind sehr gut isoliert, und bis die Kälte nach innen dringt, dauert es.
Die Schlafnester sind alle mit Styropor umgeben... Aber beunruhigt bin ich schon. Kontrolliere vorsichtig jeden Tag die Häuser...